Gaffel - Rundholz an der Oberkante eines Gaffelsegels

Gast - Mitglied einer Spezial-Abteilung, z. B. Stückgast (Artillerie), Vortopp-Gast

Gat — Öffnung, z. B. Kabelgat

Geitau — aufholbare Leine zum Reffen eines Rahsegels

Gib — Gibraltar

Gig - Ein leichtes, schmales Ruder-Beiboot, meist zur Verfügung des Kommandanten. Auf jeder Ruderbank saß nur ein Ruderer.

Gillung
— Sektor der stärksten Krümmung am Rumpf

Glasen — Anschlagen der Schiffsglocke beim halbstündlichen Umdrehen der Sanduhr. Da die Wache vier Stunden dauert (mit einer Ausnahme), bedeuten acht Glasen ihr Ende.

Gräting — Gitter aus Holzleisten zur Abdeckung von Luken

Geschirr - alles zur Takelage gehörende Gerät

gieren - Abweichen vom Kurs infolge ungenauen Steuerns oder starken Windes und Seeganges

Gissen - schätzen, gegisstes Besteck - Schiffsort, der nicht durch Peilung oder astronomische Beobachtung, sondern durch Koppeln, d. h. Aneinanderreihen der auf den Kursen zurückgelegten Strecken ermittelt wird

Großbaum - unterer Baum des Gaffelsegels auf einem Kutter oder Schoner

Großmarssegel - Marssegel (zweites Rahsegel von unten) am Großmast eines Dreimasters

Großmast - der zweite Mast von vorn

Großrah - Rah des untersten Segels am mittleren Mast (Großmast)

Großschot - Tau zum Beziehen des hinteren Endes eines Gaffel­segels

Großsegel - das unterste Segel am Großmast eines Dreima­sters oder das Gaffelsegel eines Kutters oder das Gaf­felsegel eines Schoners

Großstengestagsegel - dreieckiges Segel zwischen erstem und zweitem Mast (Fock- und Großmast) eines Dreimasters

Großtopp - der ganze Großmast eines Dreimasters - oder dessen oberster Teil